Poolparty mit Cocktails und Guter-Laune-Musik

 

 

Nicht nur Stina und Angelina aus Hundsmühlen hatten bei fetziger Musik und alkoholfreien Cocktails am Freitagabend im Wardenburger Hallenbad ihren Spass, denn die erste Poolparty kam bei allen Kindern und Jugendlichen (rund 100) super an. Neben flotten Rhythmen gab es auch ein Paketsprung-Wettbewerb, bei dem die Teilnehmer vom Dreimeterbrett springen mussten. Eine Jury benotete die beste „Haltung“. Gleichzeitig durfte auf Wasserspielzeugen getobt, und im Nebenraum alkoholfreie Cocktails geschlürft werden. Aufgrund der erfreulichen Besucherzahl war sich Bademeisterin Silke Schüte schon am Freitag ziemlich sicher, dass diese Aktion wiederholt wird. Im Februar 2018 plant das Hallenbad-Team eine „School-Out-Party“. Außerdem findet an jedem dritten Samstag im Monat ein Spielenachmittag im Hallenbad statt.

Quelle : nwz online

Fliegender Wechsel im Hallenbad

Ab sofort ist jemand anderes für die Sicherheit und viele andere Themen im Hallenbad Wardenburg zuständig: Betriebsleiter Detlef Hahn geht in den Ruhestand. Seine Nachfolgerin Silke Schütte gehört schon seit 2011 zum Team.

Bild: Patrick Buck

 

Ein Schwimmmeister hat viele Aufgaben. Das ahnte Detlef Hahn gar nicht, als er sich für diesen Beruf entschied.

Wie oft er „Nicht vom Beckenrand springen“ sagen musste? „Bestimmt acht bis zehn Mal am Tag““, sagt Detlef Hahn. Macht bei geschätzten 250 Arbeitstagen im Jahr hochgerechnet irgendwas zwischen 74000 und 92500 Mal in 37 Arbeitsjahren. Doch das ist nun vorbei. Am Sonntag schloss der Betriebsleiter des Wardenburger Hallenbades zum letzten Mal die Eingangstür ab und verabschiedete sich in den Ruhestand.

Der Meister für Bäderbetriebe, wie der Beruf heute offiziell heißt, hatte bis zuletzt keine Probleme damit, wenn die Leute ihn einfach als Bademeister bezeichneten. Dass der Job aber mehr abverlangt, als in Badeschlappen am Beckenrand zu stehen und Kinder davon abzuhalten, vom Beckenrand zu springen, ist vielen gar nicht klar. „Technik, Chemie, Verwaltung, Hygiene“, zählt der 63-Jährige die Aufgabenfelder auf.

Hahn selbst war diese Vielfalt überhaupt nicht klar, als er Ende der 70er Jahre eine neue Arbeit suchte. Als Kfz-Mechaniker ging es für Hahn aus gesundheitlichen Gründen damals nicht weiter. Doch Schwimmmeistergehilfe, das konnte wohl nicht so schwer sein. „Ich wusste überhaupt nicht, dass das ein Lehrberuf ist“, erinnert sich Hahn.

1979 bekam er die Möglichkeit, sich im Wardenburger Hallenbad umschulen zu lassen. Es folgten drei Jahre später die Einstellung als Gehilfe, 1993 die Ausbildung zum Schwimmmeister und ab 2001 die Übernahme der Betriebsleitung des Bades.

An Anekdoten hat sich in dieser Zeit einiges angesammelt. Über Einbrecher, die den Alarm auslösten und die Hahn teils noch vor der Polizei ertappte. Über das FKK-Schwimmen Ende der 80er Jahre, das sehr gut angenommen wurde – allerdings vor allem von Gästen im Café mit Sicht aufs Becken, weil es zunächst keinen Sichtschutz gab. Oder von den Aktionen zum 30-Jährigen Bestehen des Bades, die teils in die Hose gingen. „Zum Schwimmen für Verliebte hatten wir alles vorbereitet mit Kerzen und Rosenblättern. Es kamen zwei Pärchen“, lacht Hahn. Dafür war das 24-Stunden-Schwimmen ein voller Erfolg.

Weitere Geschichten kann nun Hahns Nachfolgerin sammeln. Die 27-Jährige Silke Schütte, seit 2011 in Wardenburg, wird das Bad künftig leiten. „Nicht vom Beckenrand springen“ – das hört man dann aus ihrem Munde.

Quelle: NWZ Online

 

 

Empfang für Wardenburger Schwimm-Club – Viele Medaillen gesammelt

Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde: (von links) Stina (9), Angelina (10) und Luca (9)

Mit Erfolg ins Goldene Buch

Die Bürgermeisterin zeigte sich beeindruckt. Zur Belohnung gab es einen Scheck.

Im Bezirk, im Land, ja sogar deutschlandweit: Auf allen Ebenen waren die Sportler des Wardenburger Schwimm-Clubs (SC) im vergangenen Jahr erfolgreich. Dementsprechend lang war die Liste mit den Namen der Sieger. So lang, dass Wardenburgs Bürgermeisterin Martina Noske beim Empfang für den Verein auf die sonst übliche Vergabe von Einzelurkunden verzichtete.

„Statt dessen gestalten wir ein Fotobuch über diese Veranstaltung“, versprach sie am Donnerstagnachmittag den Gästen im Ratssaal. Diese hatten sich zur Feier des Tages alle ins Goldene Buch der Gemeinde eingetragen und genossen bei Häppchen und Getränken die Lobreden sowie die musikalische Überraschung durch den Chor „Die Zitronenfalter“ der Grundschule Wardenburg.

Gemeinsam mit dem zuständigen Amtsleiter Wolfgang Arians, dem im Bereich Sport tätigen Sachbearbeiter Ulf Herreilers sowie Werner Wulf, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Sportausschusses, zollte die Bürgermeisterin den Schwimmern großen Respekt. Doch nicht nur mit Worten drückte sie die Anerkennung aus: Einen Scheck über 840 Euro überreichte sie an den stellvertretenden SC-Vorsitzenden Bernward Strauß.

„Wir sind schon sehr stolz darauf“, sagte Strauß, „was wir als relativ kleiner Verein zustande bringen“. Das Geld wolle man in die Jugendarbeit des Schwimm-Clubs investieren.

Quelle: NWZ Online